MÄRZ 2026
Blumen und Lorbeeren
Üblicherweise wird in unseren Breitengraden die Überreichung von floralen Bouquets der Wertschätzung am 08. März, dem Weltfrauentag, tradiert. Diese Geschenkgeste macht sich auch im Stadtbild bemerkbar: die überproportional vertretenen Straußträger*innen dienen als ganztägiges Vergissmeinnicht über den Feiertag. Auch in Schaufenstern liegen neben Ständern, die mit exklusiven Rabattaktionen locken, Blumen aller Art verteilt. Diese simple Formel der Sichtbarmachung ist leicht verdaulich und schön anzusehen, aber am Ende des (Frauen-)tages, doch rein bildlicher Natur.
Der (unsichtbare), ganzjährliche Eifer spiegelt sich in den Protestbewegungen und dem Alltagskampf von weiblich gelesenen Personen wider. Ihre Verdienste, Leiden, Erfolge, unbezahlte Arbeiten und unsichtbaren Anstrengungen sind jeden Tag spürbar und es ist wichtig ihnen zu jedem möglichen Moment Achtung und Evidenz zu gewähren.
Unter dem Titel „Blumen und Lorbeeren“ soll im Art Feed des Monats März zumindest ein zwölftel Jahr lang eine solche Verlängerung der Wertschätzung und Sichtbarmachung im öffentlichen Raum stattfinden.
Hervorhebung, Anerkennung, Gemeinsamkeit und Gleichstellung waren anleitende Stichworte für die Einreichungen der Künstler*innen. Ihnen wurde nahe gelegt sich mit weiblich gelesenen Personen als Vorbilder, Ikonen, Abbilder und als Identitäten auseinanderzusetzen. So spannen sie diesmal zwischen plakativen Protestsymboliken, energischen Selbstportraits, humoristischen Bildgeschehnissen und zarten Hommagen einen visuellen Dialog der Assoziationen im öffentlichen Raum auf.
WAS IST DER ART FEED?
DIE KREATIVE SZENE
IM URBANEN LEBEN
Der Art Feed bringt Wiens kreative Szene direkt ins urbane Leben. Jeden Monat kuratiert Leila Dizdarevic von der Künstlerhausvereinigung eine neue Ausstellung mit ausgewählten Werken, die auf den digitalen Screens in den besten Lagen der Stadt präsentiert werden.

DIE SCREEN-STANDORTE
KUNST DIGITAL ERLEBEN
Die Digital Out Of Home Screens von Infinity Media sind die größten in Wien und platziert an hochfrequentierten Straßen und Zonen in Wien. Die Kunst wird dort sichtbar wo die Menschen sind.


